Gute Arbeit für alle: Wie Arbeitszeitverkürzung einen Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation leisten kann

Diesen Vortrag hielt Lisa am Donnerstag, den 16.1.20 von 9:30 bis 10:00 Uhr im Kursraum 5 der Dänischen Zentralbibliothek.

Hier zum Nachlesen die Vortragsfolien.

Alternativen zum Wachstum: Buen Vivir und Degrowth

Dass unbegrenztes Wachstum auf einem endlichen Planeten nicht funktionieren kann, ist keine neue Erkenntnis. Aber was gibt es tatsächlich für Alternativen zu Fortschrittsglaube und Wachstumsdogma? Anhand der Konzepte des Degrowth aus dem Globalen Norden und des Buen Vivir aus dem Globalen Süden wird aufgezeigt, wie Leben, Gemeinschaft, Natur und Wirtschaft anders gedacht werden könnten.

Diesen Vortrag hielt Katha am Donnerstag, den 16.1.20 von 14:50 bis 15:20 Uhr im Kursraum 5 der Dänischen Zentralbibliothek.

Konvivialismus: Autonom in Gemeinschaft leben. Über den Werkzeugbegriff nach Ivan Illich

Eine positive Gesellschaftsvision in Zeiten von Ressourcenknappheit und Klimawandel? Wie diese aussehen kann, hat Levke in ihrem Vortrag über konviviale Werkzeuge erläutert. Dazu richtete sich der Blick auf das Wechselspiel zwischen sozialen Prozessen und einem breit gefassten Werkzeugbegriff.

Diesen Vortrag hielt Levke am Donnerstag, den 16.1.20 von 10:05 bis 10:35 Uhr im Kursraum 5 der Dänischen Zentralbibliothek.

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Der Green New Deal zwischen ökologischer Modernisierung und nicht-reformistischer Reform

Der Green New Deal (GND) ist ein politischer Slogan, der eine staatsbetriebene ökologische Umgestaltung der Wirtschaft und die Schaffung von neuen Jobs und Wohlstand fordert und der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. In den USA haben progressive Lobby-Gruppen das Thema auf die Agenda des Präsidentschaftswahlkampfs gesetzt. Und in Europa hat EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ihre Absicht für einen European Green Deal erklärt, mit dessen Hilfe Europa bis 2050 Klimaneutralität erreichen soll. Von radikalen Linken bis pragmatischen Technokraten – der Green New Deal scheint einen möglichen Kompromiss für die Bearbeitung der ökonomischen und ökologischen Krise darzustellen. Doch was sind die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Konzeptionen? Und worin unterscheiden sie sich? Der Vortrag lieferte eine kritische Einordnung.

Diesen Vortrag hielt David am Mittwoch, den 15.1.20 von 12:25 bis 12:55 Uhr folgenden Vortrag im blauen Saal der Dänischen Zentralbibliothek.

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Nachhaltiger Konsum: Die nachhaltige Wahl zur einfachsten Wahl machen

Eine nicht-nachhaltige Lebensweise reproduziert sich wesentlich über Alltagsroutinen, wie z. B. Konsumentscheidungen. Diese fallen meist situativ, gewohnheitsmäßig und unbewusst, was vielfach zu „ungünstigen“ Entscheidungen führt – insbesondere dann, wenn es um komplexe Probleme wie bspw. nachhaltigen Konsum geht. Die inhärenten Verhaltenstendenzen von Menschen sind gut erforscht. Es ist daher möglich, die Entscheidungen von Konsument*innen so zu beeinflussen, damit diese nachhaltiger konsumieren. Der Liberale Paternalismus setzt auf solche „Anstöße“, um die erwünschten Verhaltensänderungen zu provozieren.

Diesen Vortrag hielt Bastian am Donnerstag, den 16.1.20 von 14:15 bis 14:45 Uhr im Kursraum 5 der Dänischen Zentralbibliothek.

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Wachstum, Entkopplung, Rebound-Effekte – Analyse der sozio-ökologischen Voraussetzungen nachhaltiger Gesellschaften

Wie verträglich ist Wachstum mit der sozialen und ökologischen Stabilität heutiger Gesellschaften? Vertreter*innen der Wachstumsposition verweisen auf die Möglichkeit, Energie- und Materialverbräuche sowie Emissionen absolut vom Wirtschaftswachstum entkoppeln zu können. In diesem Vortrag wurde diese Position auf Basis empirischer Befunde und theoretischer Überlegungen infrage gestellt und der Frage nachgegangen, welche sozio-ökologischen Voraussetzungen zukünftige Gesellschaften erfüllen müssen, um nachhaltig sein zu können.

Diesen Vortrag hielt Niklas am Mittwoch, den 15.1.20 von 12:25 bis 12:55 Uhr im blauen Saal der Dänischen Zentralbibliothek.

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Lost in Transformation – psychische Ressourcen für Postwachstumsgesellschaften

Wachstum ist nicht nur das ökonomische Leitbild unserer Zeit, sondern bestimmt als mentale Infrastruktur unser täglich Handeln und Denken. Die Steigerungs- und Optimierungslogik neoliberaler Prägung muss dahingehend also nicht nur hinsichtlich eines entfesselten Krisenkapitalismus hinterfragt werden, sondern erzwingt auch die Frage nach nachhaltigeren inneren Ressourcen. Resilienz und Achtsamkeit stehen hierbei sowohl als postwachstumsorientierte Selbsttechniken wie auch als neoliberale Subjektivierungsstrategien im Fokus.

Diesen Vortrag hielt Björn am Mittwoch, den 15.1.20 von 11:15 bis 11:45 Uhr im blauen Saal der Dänischen Zentralbibliothek.