Auswirkungen des Wildschweinzauns an der deutsch-dänischen Grenze auf die heimische Fauna

Ende 2019 wurde der Wildschweinzaun entlang der deutsch-dänischen Landesgrenze fertiggestellt. Er soll eventuell mit Afrikanischer Schweinepest infizierte Wildschweine an der Passage nach Dänemark hindern, um Verluste bei Landwirt*innen sowie der Landesökonomie zu vermeiden. Doch welche Auswirkungen hat der Zaun auf die heimische Fauna? Dieser Frage wurde in diesem Vortrag nachgegangen.

Diesen Vortrag hielt Sarah am Dienstag, den 14.1.20 von 16:10 bis 16:40 Uhr in der 8001.

Von was für einer Zukunft reden wir eigentlich? Von Zukunftsunsicherheit und kollektivem Handeln

Diesen Vortrag hielt Katja am Dienstag, den 14.1.20 von 16:10 bis 16:40 Uhr in der Walzenmühle.

Moore und Klima. Über die Bedeutung von Wiedervernässung.

Moore wurden systematisch trockengelegt, um den Boden zur intensiven landwirtschaftlichen Bewirtschaftung zu nutzen. Heutzutage wird eine Wiedervernässung gefordert, um der Klimakrise zu begegnen. Was Moore mit Klima zu tun haben, wie Wiedervernässung funktioniert, was Paludikultur ist und welche Hemmnisse der Wiedervernässung entgegenstehen – das wurde im Vortrag erläutert.

Diesen Vortrag hielt Lisa am Dienstag, den 14.1.20 von 15:35 bis 16:05 Uhr in der 8001.

Hier zum Nachlesen die Vortragsfolien. Und außerdem noch ein anschauliches Poster über die aktuelle Situation der Moore und ihre Wiedervernässung.

Soziale Gerechtigkeit und Gentrifizierung am Beispiel der Flensburger Neustadt (Podium)

Betrachten wir die modernen Städte unserer industriellen Gesellschaften, erscheinen sie wie ein pulsierender Organismus. Er wächst, dehnt sich aus, verändert seine Form und passt sich an. Menschen ziehen um, neue Gebäude werden gebaut, Straßen verbreitert und Menschen verdrängt. Stadtplanung und -entwicklung ist demnach ein hochkomplexes Unterfangen, welches diversen Machtinteressen ausgesetzt ist. Somit ist die Zukunft des Wohnens in der Stadt ungewiss, obwohl viele Vorstellungen und Praktiken existieren, wie ein Zusammenleben gestaltet werden könnte. Doch wer darf überhaupt mitentscheiden – und: Wem gehört die Stadt? Diesen Fragen haben wir uns gewidmet und mit Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Schwierigkeiten, Lösungen und Chancen von sozial-ökologischer Stadtentwicklung an Hand des Beispiels der Flensburger Neustadt erörtert. 

Diskutiert wurde mit Claudia Takla Zehrfeld, Bereichsleiterin Stadtentwicklung und Klimaschutz (Stadtverwaltung Flensburg), Jörg Pepmeyer, Akopol Flensburg sowie Rafaela, viveda e. V. Hamburg. Moderiert wurde von Thomas Spinrath, 1. Semester Transformationsstudien.

Das Podium fand am Dienstag, den 14.1.20 von 17:30 bis 19 Uhr in der Walzenmühle (Neustadt 16, 24939 Flensburg) statt.

Durch.Ein.Ander lernen – Wege zu globaler Verantwortung

In dem Vortrag stellten wir uns die Frage, wie globale Gerechtigkeit gedacht werden kann. Wir sehen vor allem ökonomische und sozial-ökologische Ungerechtigkeiten, aber wie hängen diese mit den Erzählungen über uns und über die Anderen zusammen? Welche Formen der Neuerzählung, des Aufbrechens dieser Erzählungen lassen sich bereits in emanzipatorischen Kämpfen finden? Welche Gruppen sind Vorreiter darin zu erkennen, wo Machtstrukturen und das Zum-Schweigen-Bringen marginalisierter Perspektiven dazu führen, dass eine Emanzipation zu einer gerechteren globalen Gesellschaft verhindert wird? Und welche Verantwortung tragen eigentlich wir, die wir in einen wohlhabenden und privilegierten Kontext hineingeboren wurden? All dieser Fragen wollen wir uns annehmen, um herauszufinden, welche gedanklichen und auch praktischen Wege wir im Kampf gegen materielle und diskursive Ungerechtigkeit gehen können.

Diesen Vortrag hielten Lea und Viola am Dienstag, den 14.1.20 von 15:00 bis 16:05 Uhr in der Walzenmühle.

Wie Sand am Meer? Über die Zukunft einer scheinbar unendlichen Ressource.

Sand steckt in vielen unserer Alltagsgegenstände wie Glas oder elektronischen Geräten, aber vor allem in Beton für die Bauindustrie. So werden jährlich ungefähr 40 Milliarden Tonnen Sand verbraucht. Um diesen enormen Verbrauch zu decken, werden weltweit Strände abgetragen und Meeresböden abgesaugt. Welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen resultieren daraus? Welche Lösungsansätze gibt es?

Diesen Vortrag hielt Joanna am Dienstag, den 14.1.20 von 15:00 bis 15:30 Uhr in der 8001.

LILIT (Theater)

Schweigend ins Gespräch vertieft – Widersprüche der Transformation

Wir, das Performancekollektiv lilit haben uns drei Tage mit den Widersprüchlichkeiten in Sachen Weltrettung, Aktivismus und Gesellschaftstransformation beschäftigt. Wir sind drei Aktivistinnen* aus verschiedenen Städten, Bewegungen und Kontexten und erforschen gemeinsam unsere Gefühls- und Gedankenwelten. Wir erzählen uns Geschichten von Begegnungen aus den letzten Monaten und tauschen uns immer wieder mit anderen Menschen aus. Wir versuchen Themen auf nicht-kognitiven Ebenen zu bewegen, Bilder, Laute und Körperempfindungen zu erforschen und miteinzubeziehen.

Die Performance in der Walzenmühle war nicht geprobt und wollte einen authentischen Raum aufspannen, in dem wir uns mit unseren Forschungen, Fragen und Geschichten zeigen. Gemeinsam wollen wir fragend voranschreiten auf einem Weg zwischen Imperialismuskritik, Polizeigewalt, Orientierungslosigkeit, Ökodörfern, Raupengeknupser, Traumaheilung, Privilegien, Flugscham und allen Themen, die noch zu uns kommen.

Nach der Performance gab es einen offenen Austauschraum mit uns allen!

PERFORMER*INNEN:

  • LOTTE – hat Theaterwissenschaft studiert, organisiert verschiedene Räume der Begegnung und wirkt mit beim Klimaplan von unten (gerechte 1,5)
  • NELE – studiert soziale Arbeit, ausgebildete Tänzerin, aktiv bei XR
  • LUISA – wohnt in einer politischen Kommune, studiert bildene Kunst, organisiert Netzwerktreffen wie das MOVE Utopia, Ausbruch!Messe, GEN Treffen, schreibt für die OYA

Das Theater fand am Dienstag, den 14.1.20 ab 20 Uhr in der Walzenmühle (Neustadt 16, 24939 Flensburg) statt.

Begegnungsworkshop – Tiefe und Verbundenheit

Beziehungen sind Wunder und Abenteuer. Sie fordern uns heraus und eröffnen uns Orte des persönlichen Wachstums. Glücksforscher belegen, was wir schon alle insgeheim spüren: Es sind unsere sozialen Beziehungen, die unser Leben erfüllen. Tiefe und harmonische Verbindungen lassen uns Glück empfinden. Doch wie erfahren wir solche Kontakte in unserer schnelllebigen Zeit, in der wir viel über Facebook, WhatsApp und Co. mitteilen, uns aber so wenig wirklich begegnen? Nun, in dem wir zusammen Zeit, Vertrauen, Akzeptanz, Ehrlichkeit, Freude und Harmonie kultivieren und leben.

An diesem Nachmittag schenkten wir einander gegenseitig Aufmerksamkeit und erkundeten neue Wege der Verbindung. Zu dir selbst und den anderen. Du warst in einen Experimentierraum eingeladen, in dem du dir selbst und anderen Menschen begegnest. Ohne Bewertungen und vorgefertigte Konzepte.

Mit: Mia Kafka

Dieser Workshop fand am Dienstag, den 14.1.20 von 17:20 bis 19:20 in der Toosy 7 (Toosbüystr. 7, 24939 Flensburg) statt.