Defragmentierung von Fließgewässern – Maßnahmen zur Fließgewässerrenaturierung

Donnerstag, 04.02.2021 / 14:30-15:20 Uhr

Die Fragmentierung, Begradigung und Verrohrung von Fließgewässern führt auch in Deutschland zu einer massiven Abnahme der Biodiversität. Kaum ein Lebensraum ist so immens von dem weltweiten Biodiversitätsverlust betroffen wie Fließgewässer. Um den Artenverlust zu stoppen und die Biodiversität zu fördern, sind konkrete und stringente Maßnahmen notwendig.
Dieser Vortrag legt die negativen Auswirkungen von baulichen Maßnahmen auf die Fließgewässerdynamik und Biodiversität dar und bietet Lösungsansätze für die naturnahe und klimaresiliente Gestaltung.

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Verschafft uns Geoengineering die nötige Luft zum Atmen?

Dienstag, 02.02.2021 / 11:00-11:50 Uhr

Schlagzeilen über Waldbrände, Tropenstürme und die Tatsache, dass 2020 erneut zu den wärmsten Jahren seit der Wetteraufzeichnung zählt, prägen unsere Zeit. Die Treibhausgase in der Atmosphäre erreichen einen neuen Höchststand und wir verpassen vielerorts unsere Klimaziele. Wissenschaftler:innen sind sich einig, dass gravierende, teils unumkehrbare Folgen drohen und deshalb tiefgreifende, schnelle Veränderungen nötig sind. Geoengineering bietet uns verschiedene technologische Ansätze, die uns relativ schnell zu einer weltweiten Abkühlung der Erde verhelfen könnten. Trotzdem scheinen Technologien in diesem Zusammenhang stark zu polarisieren und eher eine stark ablehnende Haltung in uns hervorzurufen. Aber ist es gerechtfertigt, von einer völligen Selbstüberschätzung zu reden oder müssen wir uns in Anbetracht des Ernstes der Lage doch auch mit den Potenzialen von Geoengineering auseinandersetzen? Eröffnet es uns neue Gestaltungsräume, sichert uns wichtige Zeit zum Handeln?

Ausgehend von einer kurzen Einführung in die Thematik des Geoengineerings möchte ich über eine Gegenüberstellung verschiedener Ansatzpunkte und Methoden zu einer multiperspektivischen Diskussion von Potenzialen und Risiken übergehen und einen beteiligungsreichen Publikumsaustausch anregen.

Der Vortrag findet am Dienstag (02.02.2021, 11-12 Uhr) im Rahmen des Seminars „Ökologie und Technik“ bei Dr. Christine Börtitz statt und wird von Norah Kristen gehalten.

Dieser Vortrag muss aus persönlichen Gründen leider ausfallen.

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Die Wiederansiedlung der Europäischen Auster in der deutschen Nordsee – Eine Maßnahme zum Meeresnaturschutz

Donnerstag, 04.02.2021 / 13:30-14:20 Uhr

Wie können wir unsere Meere schützen und ihre biologische Vielfalt erhalten?

Austernriffe sind Hot-Spots biologischer Vielfalt und erfüllen zudem unterschiedliche Ökosystemleistungen. Leider sind diese Habitate weltweit in ihrem Bestand bedroht.

In der deutschen Nordsee waren Austernriffe der Europäische Auster einst weit verbreitet. Anthropogene Faktoren haben jedoch dazu geführt, dass diese Art in Deutschland heute als funktionell ausgestorben gilt. Damit sind auch die wertvollen Ökosystemleistungen, die ein intaktes Austernriff bereitstellt, nicht mehr verfügbar. Die Wiederansiedlung der Europäischen Auster in der deutschen Nordsee soll langfristig dazu beitragen, die wertvollen Ökosystemleistungen wiederherzustellen und den kargen Nordseeboden zu beleben.

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Heute Skatepark, morgen Überflutungsschutz – wie sich Klimaanpassung und lebenswerte Stadtgestaltung miteinander verbinden lassen

Freitag, 05.02.2021 / 11:00-11:50 Uhr

In Folge der Erderwärmung werden Starkregenereignisse künftig sehr wahrscheinlich häufiger und stärker ausfallen als bisher. Gerade Städte stellt diese Aussicht angesichts versiegelter Böden und nur aufwändig veränderbarer Entwässerungssysteme vor große Herausforderungen. Wie kann eine Stadt aussehen, die Bewohner:innen vor den mit Starkregen verbundenen Risiken schützt und gleichzeitig Lebens- und Aufenthaltsqualität bietet? Ich möchte den vielversprechenden Ansatz sogenannter “multifunktionaler Retentionsflächen” erläutern und damit eine Möglichkeit für eine klimaangepasste und sozial-ökologische Stadtentwicklung aufzeigen.

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Küstenschutz als Klimaanpassung – Ein Blick auf die Halligen und das Wattenmeer

Freitag, 05.02.2021 / 10:00-10:50 Uhr

Das Wattenmeer ist ein einmaliges Ökosystem, das zum UNESCO Weltnaturerbe gehört und den Status des Nationalparks hat. Dieser flache und von wechselnden Gezeiten geprägte Küstenstreifen ist in seiner einmaligen Form bedroht durch den Meeresspiegelanstieg, der durch anthropogene Einflüsse beschleunigt wird. Wie gestaltet sich der Küstenschutz in diesem Gebiet? Wie könnte er in Zukunft aussehen? Und was sind Hindernisse bei der Konzeption neuer Klimaanpassungen? Welche Rolle spielt dabei die lokale Bevölkerung? Diese Fragen werde ich in meinem Vortrag beleuchten.

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